Archiv für den Autor: Oliver Schmid

Der seriöse Gründungsplan

Der Businessplan ist eine andere Bezeichnung für Gründungsplan und ein notwendiges Muss, um sich selbstständig zu machen. Nicht nur Banken und mögliche Geschäftspartner legen großen Wert auf einen gut durchdachten Gründungsplan. Mithilfe eines Gründungsplans ist es möglich, die eigenen Finanzen im Überblick zu behalten und ein Wirtschaften ins Minus zu verhindern. Ein Gründungsplan beinhaltet eine schriftliche Vorstellung der eigenen Person sowie dem zukünftigen Unternehmen. Wichtig ist das Begründen, warum zukünftige Partner oder Banken investieren sollten. Neben den privaten Ausgaben sind anfallende monatliche Ausgaben wie Versicherungen, Mieten oder Betriebskosten wichtig. Denn mithilfe dieser Angaben werden mögliche Gewinne und eine Prognose im Bezug auf die Entwicklung des Unternehmens in den ersten Jahren gewagt. Weiterlesen →

Begriff Massenkriminalität

Massenkriminalität – ein Begriff, der wissenschaftlich sehr umstritten ist – kann mit Alltagskriminalität gleichgesetzt werden. Bezeichnet werden damit Delikte, die gemäß Statistik am häufigsten in Erscheinung treten, wobei organisierte Verbrechen und Schwer- bzw. Gewaltkriminalität ausgegrenzt werden. Zur Massenkriminalität zählen somit Delikte, die als Bagatell- oder Kleindelikte bzw. Kleinkriminalität durchgehen oder von den Menschen so empfunden werden.

Die häufigsten Delikte sind Sachbeschädigung, Betrug, Diebstahl aus/in Kfz, Ladendiebstahl, Diebstahl von Fahrrädern, Körperverletzung und Leistungserschleichung. Wird als Beispiel das LKA Sachsen genommen, so hat die Massenkriminalität dort einen Anteil von mehr als 53 % und umfasst somit mehr als die Hälfte der Straftaten. Gerade die Massenkriminalität erfordert einen großen Aufwand bei den Ermittlungen, aber auch bei der Verwaltung. Das LKA Baden-Württemberg sieht die Internetkriminalität bereits als Massenkriminalität an, da bereits jede 20. Straftat und jedes dritte Wirtschaftsdelikt in Deutschland unter Internetnutzung begangen wird. Die Tendenz ist die, dass diese Straftaten steigen und das rapide. Weiterlesen →

Begriff Kleinkriminalität

Mit Kleinkriminalität werden Straftaten bezeichnet, die oft unter dem Begriff Kavaliersdelikt oder unter dem Begriff Bagatelldelikte zu finden sind. Dazu gehören u. a. kleinere Diebstähle, Verstöße gegen das Urheberrecht oder die Straßenverkehrsordnung und andere Delikte, für die kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung vorhanden ist. Die Staatsanwaltschaften sehen von einer Strafverfolgung dieser Bagatelldelikte meist ab bzw. stellen das Verfahren nach § 153 StPO ein.

Die typische Kleinkriminalität besteht aus Ladendiebstahl oder Unterschlagungen, die aufgrund der geringen Beträge gemäß § 248a StGB von der Staatsanwaltschaft nicht verfolgt werden, es sei denn, es liegt ein entsprechender Antrag vor. Bei der Kleinkriminalität gehen die Gesetzeshüter meist davon aus, dass es sich um eine einmalige Sache handelt und der Täter, wenn er die Abmahnung der Beamten hinter sich gebracht hat, nie wieder straffällig werden wird. Oft entspricht diese Vermutung den Tatsachen – doch leider ebenso häufig auch nicht. So manche Kleinkriminelle werden erneut straffällig. Weiterlesen →

Begriff Kavaliersdelikt

Der Begriff Kavaliersdelikt umfasst strafbare Handlungen, die jedoch nicht als „schwer“ eingestuft werden. Dabei unterscheiden sich die Sichtweisen der Täter und der Polizei bzw. der Gerichte sehr. So sehen Täter Steuerhinterziehungen, Versicherungsbetrug, Schwarzfernsehen, Bestechung, Plagiate z. B. bei Doktorarbeiten, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Alkohol am Steuer und noch einiges mehr als Kavaliersdelikt an. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies die Justiz anders sieht – jedenfalls meistens. Weiterlesen →

Kriminalität in München

In den Jahren 2006 bis 2009 war die Anzahl der durch die Polizei festgestellten Straftaten rückläufig. Unter den zehn größten deutschen Städten galt München als die sicherste. Im Jahr 2010 stieg das Maß an Straftaten jedoch an. Mit 115.287 registrierten Delikten verzeichnet die polizeiliche Kriminalitätsstatistik einen Anstieg der Straftaten um 1,4 % oder 1.557 Fälle. Im Landkreis München fiel die Anzahl der Straftaten jedoch deutlich höher aus als in der Stadt.

Im Bereich der Straßenkriminalität konnte erneut eine Rückläufigkeit festgestellt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um Raubdelikte. Auf dem Gebiet der Gewaltkriminalität war das Niveau gleichbleibend. Ein deutlicher Rückgang von Delikten wurde im Öffentlichen Personennahverkehr erzielt. Die Abnahme in allen Deliktsbereichen betrug insgesamt 14,5 %. Am spürbarsten war die Rückläufigkeit bei den Diebstählen. Besonders erfreute die bayerische Polizei die Rückläufigkeit bei gefährlichen und schweren Körperverletzungen um 14,5 %. Mit der Senkung der Straßenkriminalität in der Stadt wurde der bisher niedrigste Wert seit dem Jahr 1987 erreicht. Weiterlesen →

Organisierte Kriminalität in Deutschland

Seit dem 11. September 2001 wird über den Terrorismus gesprochen und die Bevölkerung gewarnt und oft auch in Angst und Schrecken versetzt. Eine andere, weitverbreitete und womöglich weitaus gefährlichere Form von Terror, die allerdings weniger von den Terrorgruppen der Taliban ausgeht, ist die sogenannte organisierte Kriminalität. Für jeden Deutschen ist das Risiko, Opfer der organisierten Kriminalität zu werden, um ein Vielfaches höher als das eines Terroranschlages.

Da sich alle auf den Terror stürzen, schätzen die Paten der Mafia Deutschland. Das Interesse an der organisierten Kriminalität hat – leider auch beim Innen- und Justizministerium – deutlich nachgelassen. Wurden z. B. vor einem Duisburger Restaurant sechs Italiener von zwei Tätern auf grausame Weise ermordet, so wird dies im Regelfall ein bis zwei Mal in den Nachrichten und einmal als Schlagzeile thematisiert. Danach kehrt wieder Ruhe ein. Übrigens – dieser Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Weiterlesen →

Kriminalität in Frankfurt

Frankfurt am Main ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel und ein wirtschaftlicher Ballungsraum. Es ist die Stadt der Banken, der Börse – und der höchsten Kriminalität Deutschlands. Dabei nimmt den größten Teil der Kriminalität immer noch Diebstahl ein. Obgleich die Kriminalität auch in Frankfurt nachlässt und die Polizei fast 60 % der Delikte aufklärt, ist Frankfurt immer noch die gefährlichste Metropole in Deutschland. Erschreckend dabei ist, dass ein Anstieg der schweren Diebstähle zu verzeichnen ist. Dagegen ist die Zahl der Wohnungseinbrüche gesunken, während die der Betrugsdelikte angestiegen ist. Dies sei, so der Polizeipräsident, darauf zurückzuführen, dass sich die Zahl der Schwarzfahrer mehr als verdoppelt habe. Doch die größte Sorge bereite die rechtsextreme Szene in Frankfurt, die zwar weniger Straftaten begangen habe wie im Vorjahr, deren Entwicklung jedoch bedenklich sei. Das Gleiche hat für die Linksradikalen Gültigkeit. Weiterlesen →

Kriminalität in Südafrika

So sehr sich Südafrika auch gewandelt hat, die Armut ist dort immer noch sehr groß. Und in den Ländern, in denen die Armutsrate sehr hoch ist, ist auch die Kriminalität entsprechend hoch. Das ist in Südafrika ebenfalls der Fall, einem Land, das die höchsten Kriminalitätsraten weltweit innehat. Zwar gingen dort die Gewaltverbrechen wie Mord im Zeitraum zwischen 1995 und 2008 um etwa 40 % zurück, doch dafür stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf Unternehmen deutlich an, und zwar um knapp 48 %. Dagegen ist die Zahl der Raubüberfälle auf Autos rückläufig. Weiterlesen →

Kriminalität in Mexiko

Mexiko gehört zu den Ländern, die häufig mit dem Begriff Kriminalität in Verbindung gebracht werden. Die „RiskMap 2011“, eine Studie der internationalen Unternehmensberatung Control Risks, die sich mit Risikomanagement beschäftigt und jährlich das Risiko für Geschäftsreisende und im Ausland lebende Angestellte für jedes Land weltweit untersucht, bestätigt diese Einschätzung. Das Ranking berücksichtigt viele Faktoren wie Kleinkriminalität und Überfälle in einem Land, aber auch Entführungen, bewaffnete Übergriffe, Terrorgefahr, Sachbeschädigungen und Betrug. Mexiko wurde im Rahmen diesen Rankings in weiten Teilen des Landes mit der zweithöchsten von fünf Risikostufen, also einem „hohen“ Risiko, bewertet. Kaum ein Tag vergeht in Mexiko, an dem in den Medien nicht über neue Morde und Entführungen berichtet wird. Im Bereich der Entführungen steht Mexiko weltweit sogar an der Spitze aller Länder und Control Risks erwartet, dass sich die Situation weiterhin verschlechtern wird. Weiterlesen →

Was ist organisierte Kriminalität?

Die deutsche Definition organisierter Kriminalität beinhaltet die geplante Begehung von Straftaten mit dem Ziel, Macht zu gewinnen oder einen Gewinn zu erzielen, bei dem mehr als zwei Beteiligte auf längere Zeit unter Verwendung geschäftsähnlicher Strukturen, Anwendung von Gewalt oder Einflussnahme auf Politik, Medien, Wirtschaft, Justiz oder Verwaltung zusammenarbeiten. Terrorismus ist nicht impliziert, da dieser nicht auf Profit, sondern die Durchsetzung politischer Ziele ausgerichtet ist. Oft tritt organisierte Kriminalität in Form von hierarchisch strukturierten Organisationen, aber auch in Netzwerkform auf. Als Bindung liegen häufig zusätzliche Solidaritätsfaktoren wie Sprache, Herkunft und sozialer oder familiärer Hintergrund vor. Eine spezifische Form der organisierten Kriminalität ist die transnationale organisierte Kriminalität. Diese liegt dann vor, wenn die Kriminalität in mehr als einem Land ausgeübt wird, eine Tat in einem Staat begangen, aber in einem anderen vorbereitet, geplant oder geleitet wird, eine kriminelle Organisation in mehr als einem Land agiert oder eine Tat in einem Staat verübt wird, aber erhebliche Auswirkungen auf einen anderen Staat hat. Weiterlesen →