Erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung dank dem Kriminalistischen Institut

Im allabendlichen Fernsehprogramm werden stets auch zahlreiche Krimi-Serien gezeigt. Und zugegeben: diese geben vielleicht einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag eines Mitarbeiters des Kriminalistischen Instituts, allerdings ist der Aufgabenbereich in Wirklichkeit weniger spektakulär und abenteuerlich, sondern vielmehr mit filigraner Kleinstarbeit verbunden.

Das Kriminalistische Institut unterstützt in erster Linie die Polizei der Länder sowie des Bundes und sorgt mit verschiedenen Serviceleistungen für eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung.

Mit Forschung und Entwicklung den Tätern auf der Spur

In erster Linie ist es die Aufgabe des Kriminalistischen Instituts, die Polizei bei der täglichen Arbeit zu unterstützen, neue Konzepte zu erarbeiten und dank innovativer Technologien und Entwicklungen bei verschiedenen Fällen etwaige Drahtzieher zu ermitteln. Hierzu gehören mitunter gewisse Arbeitsmethoden dazu, die bei beispielsweise fallanalytischen Verfahren zum Ziel führen können. Aus diesem Grund werden folglich auch Tatgegenstände, die am jeweiligen Tatort vorgefunden werden, beschlagnahmt.

Doch nicht immer müssen es Tatwerkzeuge sein, vielmehr erhalten Mitarbeiter des Kriminalistischen Instituts nicht selten auch Haarproben oder Kleidungsstücke überreicht, um hier mittels einer Blutspurenmusteranalyse dem Täter auf die Spur zu kommen.

In Bereichen, in denen mit bestimmten Waffen, Munitionsteilen, Körperflüssigkeiten, wie Speichel, Sperma oder Blut gearbeitet werden muss, sind auch gewisse Sicherheitsvorkehrungen vonnöten. Auch Gifte, die zum Vergleich bereitstehen müssen, stehen dem Kriminalistischen Institut zur Verfügung. Damit diese Beweisstücke, Tatgegenstände und Vergleichspräparate jedoch sicher und optimal gelagert werden können, ist ein Laborkühlschrank unabdinglich. Dieser besticht vor allem durch seine besonderen Funktionen, kann das Gerät in der Regel elektronisch gesteuert werden und Beweismaterial adäquat haltbar machen.

Doch nicht immer ist es gleich Mord und Totschlag, was das Tagesgeschäft eines Kriminaltischen Instituts ausmacht. Auch Blutproben von Autofahrern oder Drogenkonsumenten, die unter Einfluss von Alkohol oder Rauschmitteln standen, werden in den meisten Fällen dieser Abteilung übergeben. Diese Proben werden hier nun analysiert und auf ihre Bestandteile zersetzt. Um hier jedoch auf richtige Ergebnisse stoßen zu können, müssen derlei Proben stets auch richtig behandelt werden. So ist es wichtig, Blut bei richtiger Temperatur zu lagern, um Analyseergebnisse nicht zu verfälschen.

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