Kategorie-Archiv: Criminal Profiling

Berufliches Profiling

Im Rahmen eines beruflichen Profilings werden sowohl die Anforderungen einer ausgeschriebenen Stelle als auch die dafür relevanten Merkmale der jeweiligen Kandidaten analysiert. Somit bildet die Erstellung eines Stellenprofils und eines Kandidaten- oder Bewerberprofils den wesentlichen Bestandteil des Berufsprofilings. Auch bei der Arbeitsvermittlung kommt diese Technik zur Anwendung. Unter einem beruflichen Profiling ist ebenso die Ausarbeitung von Kenntnissen und Fähigkeiten Arbeitssuchender im Rahmen eines Bewerbungstrainings oder Coachings zu verstehen. In diesem Falle wird herausgefunden, auf welche Stellen sich der Einzelne bewerben sollte.

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Handbook of Psychology

Jemand, der mit Menschen arbeitet, hat automatisch auch mit Psychologie zu tun. Das Wort kommt aus dem Griechischen und wird mit Seelenkunde übersetzt. Es geht also um das Verstehen der Seelen der Menschen, mit welchen wir zusammenarbeiten. Denn nur, wenn im zwischenmenschlichen Bereich Frieden bzw. Verständnis herrscht, sind wir in der Lage, unsere Aufträge korrekt und gewissenhaft auszuführen. Psychologie ist nicht nur etwas für Psychologen, welche in ihrer Praxis Patienten mit einem Problem empfangen. Jede Führungsperson einer Firma, die für eine Gruppe von Personen zuständig ist, sollte gewisse psychologische Kenntnisse besitzen, damit sie die Fähigkeit, zwischenmenschliche Konflikte zu lösen, zu trainieren vermag. Auch Pädagogen müssen über gewisse Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie verfügen, um ihre Schüler richtig einschätzen zu können und zu wissen, ob sie sich ihrem Alter entsprechend verhalten.

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Profiler-Ausbildung & Beruf Profiler

Zu den Aufgaben eines Profilers gehört es, auf der Basis kriminalistischer Erkenntnisse auf das Verhalten von Straftätern zu schließen. Sie forschen beispielsweise nach Krankheitsursachen oder erstellen Profile von Verbrauchern. Je nach Tätigkeitsansatz finden sie Arbeit in Instituten der Markt- und Meinungsforschung, im kriminaltechnischen Dienst oder in der Medizinforschung.

Mithilfe objektiver Daten, welche beispielsweise bei der Besichtigung eines Tatortes gewonnen werden, wird eine Straftat durch den Profiler Schritt für Schritt rekonstruiert. Die Ereignisse werden hierfür zunächst in eine chronologische Ordnung gebracht. Im Anschluss daran analysieren die Profiler das Verhalten und das soziale Umfeld des Täters. Den Fahndern geben sie auf diesem Wege Anhaltspunkte über das mögliche Tatmotiv und zeigen auf, nach welcher Art von Person diese suchen müssen. Die Spuren am Tatort sowie der mögliche Tathergang ermöglichen es ihnen, Rückschlüsse auf die Persönlichkeit des Täters zu ziehen. Die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung werden ebenfalls in die Analyse einbezogen. Sie geben dem Profiler die Möglichkeit, Rückschlüsse auf den Körperbau, die Größe und die Kraft des Täters zu ziehen. Über die Bekleidung des Täters geben mögliche Faserspuren Auskunft. Nach und nach kristallisiert sich auf diesem Wege ein Täterprofil heraus, welches den Kreis der Verdächtigen beziehungsweise Gesuchten erheblich eingrenzt. Die Befragung von Angehörigen oder Bekannten zeigt dem Profiler zusätzliche Anhaltspunkte zur Motivation und der Persönlichkeit des Täters auf.

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Was sind Profiler und gibt es sie wirklich?

Profiler werden vor allem im US-amerikanischen Raum zur Verbrechensanalyse eingesetzt. Sie analysieren Verbrechen auf Basis der Tatumstände und der Art und Weise, wie ein Verbrechen ausgeführt wurde. Dabei wird davon ausgegangen, dass bestimmte Verhaltensmuster bei einem Verbrechen auf spezifische Persönlichkeitsmerkmale des Täters wie Persönlichkeitstypen und psychische Abnormalitäten schließen lassen. Somit verfolgen Profiler das Ziel, ein schlüssiges Bild eines Täters zu liefern, das zu seiner Identifikation und Ergreifung führen soll.

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Profiler

Der Begriff Profiler kommt aus dem englischsprachigen Raum und bedeutet übersetzt Profilierer. Er beschreibt die Tätigkeit eines Fallanalytikers, welcher Profile von Straftätern erstellt. Der Fallanalytiker gehört der Polizei an und unterstützt diese mit seiner Tätigkeit bei der Aufklärung schwerer Verbrechen. Anhand von Spuren am Tatort und weiteren Indizien zieht er seine Schlüsse auf Basis kriminalistischer Erkenntnisse. Die Umstände der begangenen Straftat werden in die Analyse einbezogen. Der Fallanalytiker schließt dabei auf das Täterverhalten und erkennt daraus unter Umständen Muster, welche er auf statistischer Basis mit sozio-ökonomischen Merkmalen in Verbindung bringt. Bei dieser Form der Erschließung tritt die Psychologie in den Hintergrund. Als wichtigste Hilfswissenschaften werden die Kriminalistik, die Kriminologie sowie die Soziologie zurate gezogen. Die DNA-Analyse sowie die Daktyloskopie werden dabei als kriminalistische Hilfstechniken hinzugezogen.

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Criminal Profiling

Der Begriff des kriminalistischen Profilings beschreibt im deutschen Raum übergeordnet die operative Fallanalyse bei schwerwiegenden Verbrechen. Dabei handelt es sich um die Organisierung und Analyse von Fakten einer Tat, um ein möglichst umfassendes Bild von schweren Verbrechen zu erhalten. Dem zugrunde liegt sowohl die Analyse der Faktoren durch computergestützte Statistik als auch die empathische Psychoanalyse einzelner Rahmenbedingungen. Der entsprechende Fallanalytiker betrachtet Indizien und Spuren einer Straftat und versucht, daraus Verhaltensweisen und Muster zu erkennen, die auf statistischer Basis mit bestimmten sozio-ökonomischen Merkmalen in Verbindung gebracht werden können. Er erstellt also keine – beziehungsweise nur als Unterpunkt der Gesamtanalyse – gezielte Psychoanalyse eines unbekannten Täters.

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