Wie geht das BKA bei Personenfahndungen vor?

Alle polizeilichen Maßnahmen, die dazu dienen den Aufenthaltsort einer gesuchten Person zu ermitteln, fallen unter den Begriff Personenfahndung. Gesuchte Personen sind Tatverdächtige, Zeugen oder vermißten. Entsprechend dient die Ermittlung des Aufenthaltsortes der Festnahme, der Aufenthaltsermittlung oder der Feststellung des Auftretens. Sonderfälle der Personenfahndung sind die Alarmfahndung und die Zielfahndung, die mit besonderen polizeilichen Maßnahmen verbunden sind.

Die Fahndungsinstrumente

Zur Fahndung bedient sich die Polizei verschiedener Instrumente. Dazu gehört die Auswertung der telekommunikativen Verbindungsdaten aus Mobilnetz und Festnetz, das Nachverfolgen von Reisebewegungen durch Grenzkontrollen, das Auswerten von Passagierlisten und Fahndungsaufrufe in der Öffentlichkeit oder die Nutzung des Schengener Informationssystems. Auch die Daten von Behörden können ausgewertet werden, auch Angaben von Arbeitgebern oder aus dem sozialen Umfeld der Zielperson. Bei der Fahndung erfinden Zielfahnder auch Vorwände, um eine Person etwa in eine Behörde zu locken, um sie festnehmen zu können oder ihren Aufenthaltsort zu ermitteln. Bei Zielfahndungen arbeiten Menschen im Team, in manchen Fällen mit bis zu 20 Mitarbeitern. Das Kommando fixiert sich dabei immer nur auf eine zur Fahndung ausgeschriebene Person. Weiterlesen →

Wer zahlt den Schaden am Fahrzeug bei Fahrerflucht?

Es ist schon verdammt ärgerlich, wenn man sein Auto auf einem Parkplatz abstellt, und bei der Rückkehr feststellt, dass es einen Schaden davon getragen hat. Ein Parkplatzkratzer ist vielmehr als eine kleine Unannehmlichkeit. Nicht selten entstehen aus solchen Kratzern größere Schäden, die teuer in einer Werkstatt bearbeitet werden müssen. Viele Fahrzeugbesitzer befürchten, dass sie nach einem Auffahrunfall auf dem Schaden sitzen bleiben müssen. Dabei kann für Fahrer, die eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, Entwarnung gegeben werden. Für diese Fahrzeuge haftet die Versicherung auch dann, wenn der Unfallverursacher sich aus dem Staub gemacht hat und nicht mehr gefunden werden kann. Trotzdem muss natürlich der Versicherungsnehmer einen Eigenanteil in Höhe der gewählten Selbstbeteiligung leisten. Auch das ist natürlich ärgerlich. Weiterlesen →

Die neuen Maschen der Trickbetrüger

Trickbetrug ist ein Verbrechen, dem jeder zum Opfer fallen kann, doch die Betrüger suchen sich natürlich gern Personengruppen, bei denen sie besonders schnell an ihr Ziel kommen. Senioren sind daher bei Trickbetrügern sehr beliebt und am Telefon oder an der Haustür werden vorwiegend alleinstehende Frauen oder ältere Herren um ihr Hab und Gut gebracht. Zurzeit macht vor allem eine Telefonabzocke die Runde in den Medien und da die Betrüger meist von der Türkei aus agieren, gibt es nur ein Mittel gegen sie – Aufklärung. Weiterlesen →

Flyer-Fahndungen – ein hilfreiches Mittel der Polizei um Täter schneller zu fassen

Die ganze Welt ist online und so gibt es mittlerweile kaum noch Bereiche, die nicht vernetzt, nicht im Internet präsent sind. Von der privaten kleinen Webseite bis hin zur modernen umfassenden Unternehmenspräsentation findet sich alles im weltweiten Web. Es ist einfach und unsagbar praktisch online Preise zu vergleichen, zu recherchieren, Dienstleistungen zu finden oder gar rund um die Uhr einkaufen zu können. Ein, zwei Klicks, ein schnelles Überfliegen der AGB und ab geht die Post. Und trotzdem gibt es nach wie vor Bereiche, Dienste, Berufe, aus denen die „guten alten“ Printprodukte nicht wegzudenken sind. Weiterlesen →

Was sind individuelle Altersrückstellungen?

Den Begriff der individuellen Altersrückstellung findet man beim komplexen Thema Versicherungen. Mit dieser Maßnahme soll eine Möglichkeit geschaffen werden, auf dem Markt auch um Bestandskunden zu werben, die bereits eine Versicherung mit lebenslanger Laufzeit abgeschlossen haben. Für private Kranken- oder Pflegeversicherungen die eine sogenannte Altersrückstellung geschaffen. Dabei werden Teile der Beiträge von Versicherten angespart, die dann dazu dienen sollen bei den Versicherten im Alter die Beiträge nicht automatisch steigen zu lassen, auch wenn dann vermehrt Leistungen von der Kasse gezahlt werden müssen. Schließlich werden in der Regel mehr Leistungen für ältere Versicherte erbracht, als für jüngere und die Sparmaßnahme soll hier einen Ausgleich schaffen. Aber nur die privaten Versicherungsgesellschaften bilden diese Altersrückstellungen, während die gesetzlichen Kassen mit dem Umlageverfahren arbeiten, bei dem die laufenden Kosten auf die momentane Beitragsgeneration aufgeteilt werden. Weiterlesen →

Unfallstatistiken auf Deutschlands Straßen

Die Unfallstatistiken für Deutschlands Straßen sehen alles andere als positiv aus. Schon allein die Tatsache dass die Zahl der Unfalltoten bei den Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren sehr stark angestiegen ist, ist besorgniserregend. Die Statistiken für das erste halbe Jahr von 2011 besagen deutlich, dass bedeutend mehr Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen sind als noch vor einem Jahr, allerdings ist die Anzahl der Unfälle leicht rückläufig. Nach Auskunft des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sind 1809 Autofahrer Zweiradfahrer und Fußgänger im ersten Halbjahr 2011 ums Leben gekommen. Das sind statistisch gesehen 141 Personen oder 8,5 % mehr als in dem Jahr davor. Sieht man sich die Zahlen der Verletzten an, ist der Anstieg prozentual gesehen genauso. Insgesamt wurden 182.800 Personen verletzt, das sind 8,1 % mehr als noch ein Jahr zuvor. Weiterlesen →

Kriminalität im Öffentlichen Verkehr

Das Fahren mit Bussen und Bahnen wird scheinbar immer gefährlicher. Ein Grund dafür ist laut Innensenator Frank Henkel der übermäßige Alkoholkonsum in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Laut einer Kriminalstatistik, die Frank Henkel von der CDU am Montag vorgestellt hat, gab es im vergangenen Jahr insgesamt 25.182 Fälle von Gewalt in den örtlichen Verkehrsmitteln, das sind 2140 mehr als ein Jahr zuvor. Damit hat natürlich die Landespolizei bedeutend mehr zu tun, denn sie ist für die BVG zuständig. Trotz häufiger Präsenz gibt es immer mehr Gewalt gegen Bahnpersonal. Weiterlesen →

Die Wirtschaftskriminalität richtet immer größere Schäden an

Unter dem Begriff der Wirtschaftskriminalität wird eine Vielzahl von Delikten zusammengefasst. Im Kernpunkt geht es hierbei um Bereicherung, für die ganz verschiedene Wege genutzt werden. Beispiele für Wirtschaftskriminalität sind unter anderem Betrug, Geldwäsche, Insiderhandel, Falschbilanzierung, Korruption, Steuerstraftaten, Subventionsbetrug, Insolvenzdelikte, Industriespionage, Produktpiraterie, aber auch Untreue und Unterschlagung gehören dazu.

Steigende Tendenz bei der Wirtschaftskriminalität

Nimmt man nur alleine das Jahr 2010 ist der Schaden, der durch Wirtschaftskriminalität verursacht wurde, auf 4,7 Milliarden Euro angestiegen. Das bedeutet einen Anstieg um 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Zahlen, die nachdenklich stimmen und die eines beweisen: Die Wirtschaftskriminalität boomt. Die Dunkelziffer ist hierbei nicht mit eingerechnet, so dass tatsächlich von einem viel höheren Schaden auszugehen ist, denn nicht alle Fälle kommen auch zur Anzeige. Weiterlesen →

Mechanische Wegfahrsperren deaktivieren

Lenkradkralle und Gangschaltungssperre bieten einen mechanischen Schutz gegen unerlaubten Fahrzeuggebrauch. Sie sind mechanisch. Es gibt allerdings Situationen, in denen es erforderlich ist, diese zu deaktivieren, zum Beispiel nach Verlust eines Schlüssels ohne Ersatzmöglichkeit oder wenn ein neues Zündschloss eingebaut werden muss.

Bei der Wegfahrsperre muss zur Aktivierung der Sicherung eigentlich nur der Bolzen eingeschoben werden. Bei neueren Typen genügt es, das Schloss einzudrücken. Für die Deaktivierung ist ein Schlüssel erforderlich. Gerade dies ist vorteilhaft. Weiterlesen →

Provozierte Verkehrsunfälle – Kavaliersdelikt oder schweres Vergehen?

„Beim Ausparken war da plötzlich das andere Fahrzeug, das habe ich vorher gar nicht gesehen.“ Blechschäden, die auf Parkplätzen entstehen, werden häufig vom Auffahrenden so entschuldigt und begründet. Gesetzlich festgehalten wurde nämlich, dass der Ausparkende die Beweislast trägt. Er muss beweisen, dass der Unfall nicht von ihm verschuldet wurde, was in vielen Fällen natürlich nur schwer möglich ist. Allerdings ist in einigen Fällen der Ausparkende tatsächlich nicht schuld, denn es gibt Autofahrer, die einen Verkehrsunfall auf diese Weise provozieren und so die Versicherungssumme abkassieren wollen. Diese Masche ist nicht neu, doch inzwischen gibt es nicht nur Einzeltäter, sondern ganze Banden, die mit dieser Methode ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen. Weiterlesen →