Plastikgeld als einzige Spur bei der Verbrecherjagd

Das Plastikgeld ist als alternatives Zahlungsmittel zum normalen Geld heute kaum noch wegzudenken. In den meisten Hotels und Restaurants, an Tankstellen und in Supermärkten und zunehmend auch in kleineren Geschäften erleichtert das Plastikgeld den Bezahlvorgang erheblich. Einkäufe im Internet werden oftmals per EC- oder Kreditkarte beglichen und bei Reisen ins Ausland ist man mit dem Plastikgeld immer zahlungsfähig, denn das Netz der Akzeptanzstellen wird ständig weiter ausgebaut. Nahezu alle Banken und Sparkassen geben Plastikgeld in Form von EC- und Kreditkarten zu den unterschiedlichsten Bedingungen und Konditionen aus. Auch im Internet gibt es zahlreiche Angebote, jeder Nutzer muss sich jedoch bewusst sein, dass diese Zahlungen leicht nachzuverfolgen sind.

Nutzung von Plastikgeld hinterlässt Datenspuren

Das Bezahlen mittels Plastikgeld hat im Gegensatz zum klassischen Geld einen bedeutenden Unterschied. Während der Bezahlvorgang mit gewöhnlichen Geldscheinen und Münzen völlig anonym über die Bühne geht, werden bei jeder Nutzung von Plastikgeld einschlägige Daten wie Kontonummer, Bankleitzahl, Betrag sowie Ort, Datum und genaue Uhrzeit der Transaktion gesammelt und gespeichert. Einige dieser Angaben finden sich im Nachhinein auch auf den Kontoauszügen. Die Sammlung dieser Daten kann für die Polizei bei der Suche nach Betrügern und Verbrechern eine wertvolle Hilfe sein.

Anhand der Kontonummer und Bankleitzahl lässt sich der Inhaber der Karte genau zuordnen. Da sämtliche Daten wie Ort und Zeitpunkt des Einsatzes erfasst und gespeichert werden, kann somit auch die Spur des Täters verfolgt und der ungefähre Aufenthaltsort ermittelt werden, etwa wenn dieser an einer Tankstelle oder in einem Supermarkt bezahlt. Auf diese Weise können auch gestohlene Kredit- und EC-Karten ausfindig gemacht werden, vorausgesetzt, der Inhaber hat den Verlust der Karte rechtzeitig gemeldet. Im Zuge eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens ist die betreffende Bank zur Offenbarung der Daten des Karteninhabers verpflichtet. Allerdings wird der Umgang mit personenbezogenen Daten von Datenschützern mitunter als bedenklich eingestuft.

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