So können Sie sich vor Online-Kriminalität schützen

Lexikon, Shopping-Mall, Kommunikationsmittel, Unterhaltung oder Lehrer – das Netz kann vieles sein und jede Seite könnte interessanten Inhalt haben, der uns liefert, wonach wir gerade suchen. Allerdings treiben sich im Internet auch viele Abzocker und Betrüger herum und jeder normale Verbraucher sollte sich vor Online-Kriminalität bestmöglich schützen. Leider gibt es kein Tool oder Programm, das einfach nur installiert werden muss und dann zuverlässig schützen kann, denn die Kriminellen suchen sich meist den schwächsten Part aus – den Mensch vor der Tastatur.

Trojaner, Viren und Warenbetrug

Gegen Viren lässt sich ein Rechner relativ einfach schützen, denn es gibt viele freie und kostenpflichtige Antivirenprogramme. Sie müssen lediglich installiert und immer aktuell gehalten werden. Meist gibt es eine Einstellung im Programm, mit der täglich nach einem Update gesucht wird. Trojaner können damit ebenfalls gefunden werden, doch nicht immer erkennen die Programme die Schadsoftware und daher sollte regelmäßig ein Tool zur Erkennung eingesetzt werden. Hat man das Tor für die Hacker und Betrüger an dieser Stelle dichtgemacht, bleibt noch der Warenbetrug. Hier hat man durch ehrliches Online-Marketing einen interessanten Shop gefunden und möchte bestellen. An sich eine gute Sache, allerdings sollte vor einem Kauf überprüft werden, ob der Shop ein gültiges Siegel aufweist, denn dann ist Vorkasse kein Problem und die Ware kommt garantiert an. Shops ohne Vertrauenssiegel könnten von Betrügern online gestellt worden sein und dann erhält man nach der Zahlung keine Bestätigung und auch die Ware wird nie geliefert.

Die Masche am Telefon

Eine neue Betrugsmasche geistert zurzeit durch die Medien. Dabei erhält man einen Anruf, der angeblich aus dem Supportcenter des installierten Betriebssystems stammt. Der vermeintliche Mitarbeiter bittet um die Installation einer bestimmten Software, weil diese der Sicherheit dienen würde. In Wirklichkeit wird ein Trojaner installiert, mit dem die Betrüger fremde Rechner unter ihre Kontrolle bringen wollen. Dazu muss man lediglich wissen, dass Mitarbeiter aus dem Support nie selbstständig anrufen, sondern lediglich einen Rückruf machen, wenn man selbst bei der Hotline angerufen hat.

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