Taktische und technische Methoden der Kriminalistik

Die Kriminalistik lehrt Mittel und Methoden zur Bekämpfung einzelner Straftaten und Verbrechen. Die verwendeten Mittel sind vorbeugender und strafverfolgender Natur und werden als präventiv und repressiv bezeichnet.

Taktisches Vorgehen der Polizei

Kriminaltaktik meint dabei vor allem das taktische Vorgehen bei der Verbrechensbekämpfung, es ist also das konkrete Vorgehen bei einem einzelnen Kriminalfall. Dies kann viele verschiedene Punkte beinhalten. Ein wesentlicher Punkt ist das Vorgehen bei der Vernehmung eines Verdächtigen. Ebenso fallen Wohnungsdurchsuchungen und Festnahmen in diesen Rahmen. In der Öffentlichkeit werden ermittlungstaktische Methoden ebenfalls genutzt. Es kann sich dabei um die Veröffentlichung von Phantombildern oder große DNA-Untersuchungen unter der Bevölkerung handeln. Ein bekanntes medienbezogenes Beispiel für eine taktische Maßnahme der Polizei bei einem Verbrechen ist die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“, in der ungeklärte Kriminalfälle im dazu bekannten Ablauf dargestellt werden und um Hinweise und Mithilfe durch die Bevölkerung gebeten wird.

Kriminaltechnik oder Spurensicherung

Kriminaltechnik hingegen bezeichnet die Sicherung konkreter Spuren, die mit einem Verbrechen einhergehen. Diese Methoden dienen zur Überführung des Täters und vermögen unterschiedlicher Natur zu sein. Bei einem Verbrechen mit konkretem Tatort sind vor allem DNA-Spuren relevant, aber aus einem Tatort lassen sich auch der Ablauf des Verbrechens und die dahinterstehende Motivation rekonstruieren. Schwieriger wird es, wenn ein Internetdelikt wie beispielsweise Betrug beim Online-Banking oder Wetten vorliegt. Doch auch hier bleiben oft Spuren zurück. Das kann beispielsweise die IP sein, aber auch selbst hinterlassene Daten wie ein verwendeter Bonus Code, also ein Pokerguthaben oder der bet at home Bonus Code 2012. Andere auf ein individuelles Verbrechen bezogene technische Methoden der Kriminalistik sind beispielsweise die Identifizierung eines Toten anhand von Gebiss, Fingerabdruck, Aussehen und DNA. Nicht nur DNA und Fingerabdruck sind dabei die wichtigen Identifikationsmethoden. Das Gebiss liefert durch die vorhandenen Zahnarbeiten wichtige Informationen, die in Krankengeschichten vermerkt sind. Das Aussehen kann mit Pass- und Polizeifotos abgeglichen sowie in Phantombildern und Zeichnungen genutzt werden.

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