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ViCLAS in der Schweiz eingeführt
In der Schweiz wird am 1. Januar 2003 das Violent Crime Linkage Analysis System ViCLAS eingeführt. Das Datenbanksystem, entwickelt von der Royal Canadian Mounted Police (bereits anfangs der 1990er Jahre), dient insbesondere dazu, schwere Gewalt- und Sexualverbrechen zusammenzuführen. Zentral ist das genaue Ausfüllen eines Erhebungsbogens, der 168 Fragen umfasst. In den USA wird ein ähnliches System, das Violent Criminal Apprehension Program (ViCAP), verwendet (wobei der Fragebogen 189 Fragen umfasst).
Die stetig wachsende Datenbank ViCLAS dient vorwiegend dazu, Tat-Tat und Tat-Täter-Zusammenhänge zu erkennen. So können auch Hinweise auf den sogenannten Verhaltens-Fingerabdruck des oder der Täter gewonnen und für das Profiling nutzbar gemacht werden. Das Programm hat einen weltweiten Siegeszug angetreten. In Deutschland sind beispielsweise bereits über 6000 Fälle registriert (Stand 2000).
Weitere Informationen zum Beispiel von den Entwicklern von ViCLAS, oder mit weiterführenden Links auch in einem Aufsatz der Autorin von 2002.
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